Der Verein Hot Spots startet mit dem Fundraising für ein neues Projekt zur Förderung bedrohter Schmetterlingsarten im Kanton Basel-Landschaft und im grenznahen Elsass durch die ökologische Aufwertung von Waldrändern und Trockenwiesen. Durch die Schaffung offener Waldränder mit einer Verzahnung von Wald und anliegenden Magerwiesen entsteht ein Mosaik aus blumenreichen Wiesen, höherer Saumvegetaton, Einzelbäumen, Gebüschen und Kleinstrukturen.

In der Grenzregion Basel gab es früher grossflächige offene und magere Trockenwiesen und vielfältige Übergangszonen zwischen Wald und Offenland. Diese wertvollen Lebensräume sind in den letzten Jahrzenten stark zurückgegangen und die Hauptursache für den Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten. Betroffen ist ein Grossteil der einheimischen Schmetterlingsarten (Tag- und Nachtfalter). Mit diesem Projekt werden Waldränder und Trockenwiesen aufgewertet.

Ein nachhaltiger schutz bedrohter Arten erfordert jedoch nicht nur die gezielte Aufwertung einzelner Flächen, sondern auch die Vernetzung. Viele Insektenarten sind auf artenreiche, miteinander verbundene Lebensräume angewesen. Mit Projektflächen im Kanton Basel-Landschaft  und im grenznahen Elsass wird das Netz an wertvollen Lebensräumen vergrössert und Trittsteine geschaffen.

Dieses Projekt setzt die Arbeit in der Region Basel fort, indem es gezielt offene, strukturreiche Waldränder mit regelmässig gemähten, mageren Flächen vernetzt. Durch die Förderung von Korridoren wird der Austausch zwischen isolierten Schmetterlingspopulationen erleichtert. Gleichzeitig wird das Netzwerk hochwertiger Trockenstandorte und Übergangszonen ausgebaut und gepflegt.

 

Pflaumenzipfelfalter (Foto M.Plattner)